leben

Samstag, 10. November 2007

seltsame hasen

wie alt bin ich eigentlich?
solch ein kleines ding hatte ich schon beim letzten mal geschenkt bekommen. allerdings war es hässlich und hart und ich warf es dann doch irgendwann weg. das neue werde ich auf jeden fall länger behalten. eigentlich für immer, denn es hat einen lächelnden mund und es ist so weich und einfach schön.

Mittwoch, 7. November 2007

alles gut

ich werde bald obdach- und arbeitslos sein.
verbunden mit dem titel oben ein komischer gedanke.
ich wünsche mir mein eigen reich, vier wände, meine kommode, ein regal, ein bett (sogar ne matratze würde mir reichen), einen tisch (tausche meinen riesen 2x1 m tisch gegen einen kleinen), einen minischrank (klamotten müssen auch nochmal ausgemistet werden), ohje... das zimmer muss doch grösser sein. so 30 qm wären nicht schlecht.
und sonst brauche ich nichts.
na guuuut, die 20 qm dachterasse hab ich vergessen. die wär schon ganz fein...
ich dachte immer, ich sei genügsam. aber ich scheine immer weniger zu wollen. vielleicht ziehe ich drum soviel um, damit ich immer weniger besitz mein eigen nenne und endlich loslassen kann von all dem vergangenen. die abkapselung...
ich muss niemandem mehr gerecht werden!
vielleicht sollte ich in ein ashram abhauen. ne, nicht wirklich. ich möchte mich nach 5 ja noch unterhalten dürfen. und so.

pubertär

ach, wie ist das schön, wenn man lachen kann. mein arbeitskollege meinte heute zu mir: "du gackerst wie eine pubertierende!" tja, so bin ich hormonell eingestellt.... hihi, ja so ist das. wenn man's dann mal von der positiven seite sieht ist es doch das beste der welt. die albernheit kennt keine grenzen und wenn man dann noch beobachtet, dass sich der ein oder andere "erwachsene" anstecken lässt ist es noch umso besser. es macht das leben bunter.

Montag, 5. November 2007

gehen

erst am samstag lief ich vom hauptbahnhof bis nach haus zu fuss. am donnerstag lief ich die isar entlang und durch die stadt. heute abend lief ich mehr als eine stunde von schwabing bis zum nockherberg. es ist so schön zu wissen, dass einen die füsse tragen wohin man will. egal wie weit der weg... immer wieder faszinierend. mein weg nach feuerland.

der künstliche eisprung

wird bald der vergangenheit angehören. der liebe neue onkel doktor hat mich voll verstanden, was soll das pseudo-zyklus-getue. fühlt man sich durch gereiztheit und PMS den frauen zugehörig? es mag göttlich sein, wenn's denn von natur so ist aber künstlich?
nur der satz, der mir tief in den knochen sitzt, als ich vor 11 jahren auf ein härteres hormonpräparat umgestellt wurde (ach, hört sich das schön künstlich an, so von pille zu mensch): "aber seien sie gefasst, ihre psyche wird sich verändern!"...
die ewige angst, dass das selbst nicht dem wahren entspricht. es bringt mich zum weinen und durchdrehen. und ich habe schon wieder angst und bei diesen gedanken bringen mich meine jetzigen hormone zum bekotzten heulen. ächz.

keine luft und 1000 tränen

oh gott, ich jappse nach luft, der nervöse atem ist wieder im lande. ich bin so ein depp, ich beraubte mich meiner freiheit und fühle mich erdrosselt von mir so unwichtig erscheinenden worten. es tut so weh. ein klärendes gespräch, welches nicht bis ganz zu ende gesprochen wurde und deshalb den anderen auf einem pulverfass sitzen lässt. wie gemein bin ich eigentlich?

Sonntag, 4. November 2007

von feuer bis feuerland

meine wangen glühen und wenn sie nicht endlich damit aufhören, werde ich wohl bald verdampft sein.

mein leben lang ward ich gefangen in einem mikrokosmos, oft fragte ich mich, warum es mich nicht hinauszieht in die weite welt, ich so zufrieden bin mit dem um-mich-rum. ich dachte, es lag an dieser stadt, die mir doch so lieb ist.

doch da öffnete sich etwas, ein neuer horizont ging auf und mir ist als müsse ich bis an den südlichsten zipfel feuerlands gehen, ja da will ich hin. in die eiseskälte feuerlands um meine glühenden wangen abzukühlen.

bis dahin tuts der liebherr.

Samstag, 3. November 2007

augen-blicke

der nie dagewesene augenblick. der fall in unendliche tiefen, aufgefangen von einem gespannten, warmen, samtenen tuch, welches einen zurückkatapultiert und in absolute schwerelosigkeit trägt und dann, letztendlich sich wie eine nie enden wollende geborgenheit um einen hüllt.

fenek's denke

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