der horrortrip
heute morgen musste ich mit der verhassten u-bahn durch die halbe stadt fahren, zum neuen onkel doc. so fuhr ich die rolltreppe hinunter und oh welch graus: anscheinend waren mehrere u-bahnen ausgefallen und der ganze bahnsteig quoll über vor stinkenden, hässlichen, rotzenden, hustenden bazillenüberträgern. ich stand mitten unter ihnen, streckte meinen kopf in die höh, machte die giraffe, nur nicht atmen, lieber ersticke ich, mit euch will ich nicht die selbe miefige luft atmen. totale panik, dass ich wieder krank werden könnte, eine lungenentzündung mich darniederstreckt...
ich steigerte mich immer mehr in meine ungute stimmung hinein, die plötzlich überschwappte in selbstzweifel, existenzängsten, verworrene hirnwindungen spinnen ein klebriges netz. was mache ich hier eigentlich, ich ertrage dieses leben nicht mehr. habe ich gestern noch geschrieben "ich liebe dieses leben!"?
schweissausbrüche, ohje... ich bin auf dem weg zum onkel doc zur blutabnahme. die totale panikattake: mist! ich bin gerade am niedrigsten punkt meiner hormonzufuhr, wenn er jetzt denkt, das sei der korrekte wert und mich total falsch einstellt?
"ich werde ihnen helfen, aber dazu brauche ich fakten."
"aber...aber gerade heute hab ich doch zu wenig von den tatsächlichen fakten..."
ich brauche mehr. ich will immer mehr, ich bin total süchtig nach diesem zeugs. lieber eine überdosis als zu wenig. was, wenn mir plötzlich ganz kalt wird?
hilfe!
meine rettung nach dem pieks-arztbesuch war dann mal wieder die musik, draussen auf der strasse wurde der nano aufgedreht und ich musste schmunzeln. musik – immer wieder die rettung. der blick hoch zum blauen himmel versprach noch dazu ein wenig sonnenschein.
ist doch alles halb so schlimm, wenn's zu wenig hormone sind, nehme ich halt wieder die alten oder mehr vom neuen mittelchen.
also tief durchatmen! und los in den tag.
ja, so ist das, wenn man seine tage hat. bäh...
kommen diese stimmungen nun von zu wenig hormonen?
oder sind es die üblen bauchschmerzen, welche einen nicht mehr ganz bei trost scheinen lassen?
eine alle 28 tage wiederkehrende eintagsfliege.
ich bin gespannt, wieviele leben sie noch hat.
ich steigerte mich immer mehr in meine ungute stimmung hinein, die plötzlich überschwappte in selbstzweifel, existenzängsten, verworrene hirnwindungen spinnen ein klebriges netz. was mache ich hier eigentlich, ich ertrage dieses leben nicht mehr. habe ich gestern noch geschrieben "ich liebe dieses leben!"?
schweissausbrüche, ohje... ich bin auf dem weg zum onkel doc zur blutabnahme. die totale panikattake: mist! ich bin gerade am niedrigsten punkt meiner hormonzufuhr, wenn er jetzt denkt, das sei der korrekte wert und mich total falsch einstellt?
"ich werde ihnen helfen, aber dazu brauche ich fakten."
"aber...aber gerade heute hab ich doch zu wenig von den tatsächlichen fakten..."
ich brauche mehr. ich will immer mehr, ich bin total süchtig nach diesem zeugs. lieber eine überdosis als zu wenig. was, wenn mir plötzlich ganz kalt wird?
hilfe!
meine rettung nach dem pieks-arztbesuch war dann mal wieder die musik, draussen auf der strasse wurde der nano aufgedreht und ich musste schmunzeln. musik – immer wieder die rettung. der blick hoch zum blauen himmel versprach noch dazu ein wenig sonnenschein.
ist doch alles halb so schlimm, wenn's zu wenig hormone sind, nehme ich halt wieder die alten oder mehr vom neuen mittelchen.
also tief durchatmen! und los in den tag.
ja, so ist das, wenn man seine tage hat. bäh...
kommen diese stimmungen nun von zu wenig hormonen?
oder sind es die üblen bauchschmerzen, welche einen nicht mehr ganz bei trost scheinen lassen?
eine alle 28 tage wiederkehrende eintagsfliege.
ich bin gespannt, wieviele leben sie noch hat.
fenek - 13. Nov, 17:43
