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    <title>fenek&apos;s denke (eine eintagsfliege) : Rubrik:yoga</title>
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    <description>eine eintagsfliege</description>
    <dc:publisher>fenek</dc:publisher>
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    <dc:date>2007-12-23T10:33:49Z</dc:date>
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    <title>fenek&apos;s denke</title>
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    <title>yoga 2007</title>
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    <description>verbissen begann alles vor 4,5 jahren. ich wollte zu schnell zu viel, war auch im falschen yoga-studio, wo meiner meinung nach zu schnell zu viel verlangt wird. es ist nicht natürlich, wenn nach 3 monaten yoga-praxis schüler, welche vielleicht nur 1x die woche üben, in alle umkehrhaltungen geschickt werden. kopfstand, unterarmstand, handstand. das braucht alles zeit. naja, jedenfalls hatte mir diese verbissenheit gleichzeitig angst gebracht. versagensängste. ängste, die ich in vieler schüler gesichtern immer wieder gesehen habe, wenn&apos;s in den stunden dann an die umkehrhaltungen ging. ich muss ich muss ich muss. ganz falscher ansatz. 20 - 40 jährige büro-hock-menschen sind doch keine turner, die mal schnell in drei monaten die nötigen muskeln, die koordination und vor allem das körpergefühl gestärkt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so verletzte ich mir bei einem der ersten male kopfstandüben gleich mal die halswirbelsäule, so dass ich zum physiotherapeuten zur manuellen therapie musste. super! so kam die noch-mehr-angst, ich fing an, die umkehrhaltungen komplett zu verweigern. fühlte mich dadurch wieder doof, da eben in diesem falschen yoga-studio. alle total souverän im kopfstand, fenek der yoga-looser, der noch gar nicht begriffen hatte, worum es ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
irgendwann wagte ich mich vor 3 jahren dann an den unterarmstand ran, meiner meinung nach die einfachste umkehrhaltung, welche am wenigsten verletzungsrisiko birgt. ha, denkste. der leidige rücken, die bandscheiben machten nicht mit. weil: zwar in den unterarmstand hochgekommen, aber keine erklärung der technik -&gt; hohlkreuz, bandscheibe wieder für monate futsch. wieder physiotherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im jahr 2006 setzte ich mir zu beginn dann als ziel bis ans jahresende einen freien unterarmstand, einen freien kopfstand und einen handstand an der wand zu können. wieder der völlig falsche ansatz. immer dieser muss-erfüllen-kopf. falsche ziele für yoga.&lt;br /&gt;
ergebnis: totale frustration, da 2006 keines der falschen ziele erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieses jahr dann endlich! ich habe zwei anfänger (!) yoga-kurse nach B.K.S. iyengar gemacht. immer wieder die gleichen einfachen übungen, bis ins kleinste detail an der technik feilen. endlich anfangen, den körper zu begreifen, dadurch ein völlig neues körpergefühl erlangen. die yogalehrerin &quot;verbot&quot; mir aufgrund meines bandscheibenvorfalls viele übungen, zeigte mir ähnliche übungen, welche besser für mich sind. an umkehrhaltungen war gar nicht zu denken. toll...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und sie kamen von alleine. in einer stunde dann wagte ich mich doch an den kopfstand ran. ich fragte die lehrerin erst gar nicht, ob ich das mit meinem rücken darf, ich wusste, er ist nun wieder stark und startklar für einen versuch. ich wusste, dass ich mich nicht verletzten würde. das war schön, doch endlich wieder eine umkehrhaltung gemacht, das gibt ein tolles gefühl. es fühlt sich mutig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine grösste angst galt allerdings immer dem handstand, welchen ich vielleicht insgesamt 7x, und das mit hilfestellung gemacht hatte. dabei hatte ich immer das gefühl, jeden moment einzubrechen, meine arme würden mich nicht halten.&lt;br /&gt;
gestern war ich dann doch mal wieder im alten studio, allerdings dort bei meiner anderen lieblingslehrerin, welche auch technik unterrichtet... und irgendwann hiess es &quot;so wir gehen an die wand, handstand...&quot; zuerst zog sich innerlich alles bei mir zusammen. dann ging ich mit meiner matte zur wand und setzte mich auf den boden, verschränkte wie ein kleines beleidigtes leberwürstchen meine arme und machte die tellerlippe. &lt;br /&gt;
HEY FENEK!!! wovor hast du angst? probier doch einfach mal, wenn&apos;s nicht geht, geht&apos;s nicht...&lt;br /&gt;
NA GUT!&lt;br /&gt;
und: es ging und fühlte sich so gut an...&lt;br /&gt;
und nicht, weil ich ich jetzt so ne sportskanone bin, dass ich das jetzt gestern geschafft habe.&lt;br /&gt;
nein, es ist das den inneren schweinehund überwunden zu haben. die ängste besiegt. meine kleine yoga-philosophie der umkehrhaltungen. alles kommt von alleine und zum richtigen zeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher dachte ich, es sei sport, jetzt sehe ich es anders. klar trainiert man den körper, aber darum geht es nicht in erster linie.&lt;br /&gt;
und endlich weiss ich auch, warum man stunden im hund verbringt. das ist das asana, welches wohl am meisten bringt. vor allem für den handstand.</description>
    <dc:creator>fenek</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://fenek.twoday.net/topics/yoga&quot;&gt;yoga&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 fenek</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-23T10:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fenek.twoday.net/stories/4554806/">
    <title>der sinn von yoga im kleinen</title>
    <link>http://fenek.twoday.net/stories/4554806/</link>
    <description>&lt;i&gt;oder ein ganz kleiner schritt richtung erleuchtung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am dienstag war ich ja wirklich nicht gut drauf... aber: ich wusste, dass wenn ich mich nur darauf einlassen würde, die yogastunde mir viel bringen könnte. nicht wie sonst den hirnwust mit in die stunde nehmen, sondern ihn einfach draussen lassen.&lt;br /&gt;
es schien mir sogar das erste mal zu sein, dass ich in der stunde meinen atem einfach beobachten konnte wie er kam und ging, ohne ihn verändern zu müssen. das fällt mir sonst immer sehr schwer.&lt;br /&gt;
zu beginn wurde uns von der lehrerin eine kleine einsicht in ihre philosophie des yoga gegeben. &lt;br /&gt;
ich versuche diese mal im kleinen wiederzugeben und ich betone hier wirklich im kleinen, da es anmassend wäre, hier in 5 zeilen zu behaupten, ich wüsse jetzt, worum es geht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ziel ist die befreiung von leid.&lt;br /&gt;
es gab früher die yogis, welche sich als einsiedler zurückzogen und mit sich selbst lernten im einklang zu lebten. solche menschen gibt es bestimmt heute auch noch. aber ehrlich gesagt, nix für mich. wie wäre es, wenn ich unters dach zu meinem vater auf land ziehen würde? wie lange würde ich das aushalten? ich wäre ein einsiedler. aber interessant wär&apos;s ja schonmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gut, wie kann man sich dann in der gesellschaft vom leid befreien, wenn doch viele menschen um einen rum leiden. wir in einer gesellschaft voller unmut, hass und leid leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man darf seine positive energie nicht für sich behalten. man muss sie abgeben, auf den weg schicken. sie wird wieder zurückkehren.&lt;br /&gt;
wenn man all seine energie für sich behält und nur einen einzigen anflug von wut und zorn empfindet, verpufft sie komplett. man darf theoretisch wieder anfangen zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so viel wut, wie ich diese woche emfunden habe, wäre ich jetzt bei null. d.h. ich bin auf einem guten wege, da ich nicht das gefühl habe, dass alles verpufft ist.&lt;br /&gt;
schön...</description>
    <dc:creator>fenek</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://fenek.twoday.net/topics/yoga&quot;&gt;yoga&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-12-22T08:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://fenek.twoday.net/stories/4506557/">
    <title>heute kein yoga</title>
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    <description>eine weitere erinnerung an die stunde letzter woche:&lt;br /&gt;
fussübungen unausführbar für meine zehen.&lt;br /&gt;
somit stehe ich nach aussage der lehrerin (auch wenns nicht persönlich auf mich bezogen war) nicht richtig im leben.&lt;br /&gt;
wie auch? mit meinen x-beinen?&lt;br /&gt;
es schmerzt schon sehr, wenn immer wieder gesagt wird: füsse zusammen! es aber einfach nicht geht.&lt;br /&gt;
ich könnte mir meine beine 20 jahre lang jeden tag für ne stunde bondagieren, wenn man diese iyengar-technik denn als bondage bezeichnen darf...&lt;br /&gt;
aber ich bin ja kein masochist sondern ein optimist: ich suche mir einen anderen weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute gehe ich nicht ins yoga, weil mädelsstammtisch ist.&lt;br /&gt;
die hälfte kommt später.&lt;br /&gt;
die andere hälfte weiss nicht genau wie lang.&lt;br /&gt;
scheint gerade eine busy zeit zu sein.&lt;br /&gt;
auch gut, dann komm ich heute mit weniger schnäpsen und früher ins bett.</description>
    <dc:creator>fenek</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://fenek.twoday.net/stories/4488426/">
    <title>symmetrisches yoga</title>
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    <description>ich will ja nicht angeben...&lt;br /&gt;
aber heute durfte ich mich wirklich als symmetrischen körper wahrnehmen. eine neue erfahrung.&lt;br /&gt;
ich lag da und hörte die lehrerin sagen: besinnt euch auf eure körperachse, versucht mittig zu liegen...&lt;br /&gt;
und siehe da: ich fühlte meine körperhälften ausgewogen links und recht liegend, fühlte mich absolut zentriert. eine schöne neue wahrnehmung. &lt;br /&gt;
ist die übertragung von psyche auf körper wirklich ganz so leicht? ich weiss, dass mein rechtes bein fast zwei zentimeter länger als das linke ist und ich deshalb eine arge skoliose habe...&lt;br /&gt;
aber es scheint egal zu sein, wenn denn die ausgewogenheit im kopf stimmt!?&lt;br /&gt;
ruhe in dir selbst und du fühlst deinen körper annähernd im gleichgewicht.....!??&lt;br /&gt;
es fühlt sich auf jeden fall gut an.</description>
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  <item rdf:about="http://fenek.twoday.net/stories/4466882/">
    <title>reflektierendes yoga</title>
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    <description>vor einigen wochen (lass es 5 oder 6 gewesen sein) war ich sonntags auf einem yoga &amp; gesangs workshop, eigentlich wollte ich nie davon erzählen. es war fruchtbar. sonntag mittag, ich glaube 14.oo h begann das ganze. ich kam als erste in den riesenraum, rollte meine matte aus und legte mich wie gewohnt darauf und starrte an die decke, dann drehte ich mich zur seite und starrte die wand an. langsam kullerten tränen aus meine augen und ich fühlte mich in diesem riesigen raum ganz furchtbar allein.  mehr und mehr leute füllten den raum und ich wischte mir die tränen von der rechten wange. ganz unangenehm wenn die anderen das sehen. als der workshop dann begann war die erste übung wohl die schlimmste für diesen moment.&lt;br /&gt;
&quot;nehmt euch eine decke und lauft durch den raum... setzt euch dann, wenn ihr soweit seid irgendwohin und beginnt euch in einen freien raum zu denken, als wärd ihr umgeben vom blauen hellen himmel, viel luft zum atmen.... und dann singt laut ein aaaaaaaaa, holt luft und singt ein aaaaaa&quot;&lt;br /&gt;
horror... wozu das ganze?&lt;br /&gt;
ich ging mit als letzte umher und setzte mich fast auf meine matte und... ich musste weinen, es lief einfach so raus, ich bekam einen kloss im hals und stammelte ein wackliges a-a-r-würg-aaaa heraus. der tränenfluss hörte nicht auf und ich wollte nur rauslaufen aber ich hatte ja soeben 20 euro für diesen kurs bezahlt...&lt;br /&gt;
so blieb ich und irgendwie kam die befreiung nachdem ich so 5 minuten tränen hab laufen lassen, danach war der kurs nicht minder anstrengend, aber wenigstens wars vorbei mit der heulerei.&lt;br /&gt;
so, jetzt hab ich&apos;s euch erzählt, mein unheimlich unangenehmes workshop-erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und heute?&lt;br /&gt;
gebt mir ein y&lt;br /&gt;
gebt mir ein o&lt;br /&gt;
gebt mir ein g&lt;br /&gt;
gebt mir ein a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yoga reflektiert bei mir absolout meine tagesverfassung, ohne dass ich darüber nachdenken muss, versetzt es mir einen stoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
klar läuft man den ganzen tag mit seiner laune herum...&lt;br /&gt;
aber ich finde es immer wieder erstaunlich, wie unglaublich ich loslassen kann beim yoga.&lt;br /&gt;
ob&apos;s jetzt tränen sind oder ein lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heute habe ich nur gelächelt...&lt;br /&gt;
ich gebe ein lächeln und bekomme noch mehr zurück.&lt;br /&gt;
ich glaube das ist jetzt schmarrn aber was soll&apos;s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gut nacht.</description>
    <dc:creator>fenek</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://fenek.twoday.net/topics/yoga&quot;&gt;yoga&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-20T23:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://fenek.twoday.net/stories/4444587/">
    <title>bärenstarkes yoga</title>
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    <description>yoga ist so geil. das muss ich jetzt schonmal so sagen. denn wer denkt, das sei alles so luschi und blos entspannend... beim nächsten mal ist es ganz anders. wenn man sich völlig auspowert, bis an seine grenzen geht, alles anfängt zu zittern, die hitze in den körper steigt. ja, das ist ein richtig geiles gefühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
yoga ist&lt;br /&gt;
mal entspannend (mmmm, tut das gut)&lt;br /&gt;
mal spirituell (dazu fällt mir grad nichts ein)&lt;br /&gt;
mal kräftigend (diese geilen umkehrhaltungen)&lt;br /&gt;
mal gar nichts (auch okay)&lt;br /&gt;
mal erleuchtend (bis jetzt bei mir im kleinsten sinne)&lt;br /&gt;
mal einleuchtend (wenn man endlich die technik kapiert)&lt;br /&gt;
mal befreiend (weg mit den bösen gedanken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wenn man rausgeht und sich einfach nur wohl fühlt...&lt;br /&gt;
das ist das ziel.&lt;br /&gt;
in diesem sinne muss ich jetzt in die heia und bubu machen, die totale erschöpfung nutzen und geniessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
om shanti.</description>
    <dc:creator>fenek</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://fenek.twoday.net/stories/4376964/">
    <title>dienstagsyoga</title>
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    <description>nur gut. zum glück durfte ich heute erkennen, dass ich doch nicht so spirituell bin, wie befürchtet. es ist heute fast nichts rübergekommen beim yoga ausser einem yoga-ist-gefährlich wenn man nicht bei sich ist. da macht es schonmal schnell knacks. und überhaupt ist eh alles krumm und schief. symmetrischer körper? welche haltung kann ich eigentlich normal einnehmen? diese gedanken sind okay und gehören der eintagsfliege.</description>
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