leben
heute habe ich was zu feiern. den tag der monohormonie. auch wenn ich noch nicht wirklich weiss, was mit meinem körper und kopf die nächsten wochen passieren wird.
ich freue mich einfach über die abschaffung des 3-phasen-systems. ich bin guter dinge und habe nun keine angst mehr vor der umstellung...
ich bin ich und dabei wird es auch bleiben!
und monohormonie hört sich doch nach nem verdammt harmonischen leben an, oder?
fenek - 15. Dez, 16:55
eigentlich müsste ich seit tagen unter eine fürchterlichen wetterdepression leiden. aber nein! es schafft mich nicht... es kratzt nur an der oberfläche, die feuchte kalte luft versucht unter meine jacke zu krabbeln und mich zu ärgern. versucht, mich zum frieren zu bringen, meine glieder zu versteifen, unwohlsein zu erzeugen. aber nein! nicht mit mir. ich habe die sonne gespeichert. ich trotze dem regen. das kann mir alles gar nichts.
soll es doch noch zwei wochen durchregnen. in zwei wochen scheint dann wieder die sonne. ich weiss es ganz einfach.
und ab dem 21. werden die tage auch wieder länger.
fenek - 13. Dez, 22:54
wann habe ich sie endlich los? diese hautprobleme... habe ich eine allergie gegen das münchner wasser? soll ich aufhören zu rauchen? muss ich mich noch gesünder ernähren? wo ist die sonne? diese furchtbare trockene heizungsluft...
aber ich tippe und hoffe da ja auf die hormone. ab samstag wird dann alles besser. ja! ich feiere diese tage die letzten tage der tante mit dem roten auto. wie oft hab ich schon gehört, dass eltern mit ihren töchtern ihre erste regelblutung feierten. gehts eigentlich noch? wie kann man sowas nur feiern? genau, ich sehe den grund zum feiern eher in der abschaffung...
mal schauen, ob das neue hormon dann auch hält, was es verspricht... es soll ein wundermittel für haut und haar sein. hach... wenn nicht, geh ich mal wieder zum hautarzt.
fenek - 10. Dez, 23:57
die frage vieler menschen an mich, ob ich unter meiner grösse jemals gelitten hätte, kann ich nur mit einem fragenden gesicht beantworten. wieso auch? in der jugend und teeniezeit war ich grössentechnisch ja noch im durchschnitt.. da war es eher das kasimir-problem, welches mir meine klassenkameraden versuchten aufzuerlegen, welches allerdings an meiner kühlen blau-blutigen weisshäutigen schulter abblitzte.
und die grösse und die beinlänge wurde ja erst mit 23 so richtig eingenommen...
jaja, diese grösse, diese langen beine. was soll ich jetzt sagen? dass ich so geil bin, weil ich so unendlich lange beine habe oder dass es mich total ankotzt, weil alle bettdecken zu kurz zu sein scheinen?
die bettdecken sind okay, mit denen habe ich gelernt umzugehen, ein wenig diagonal nehmen, am besten eine 2 x 2 m decke, dann passts... wir haben uns arrangiert.
aber hosen? hosen kaufen???? ich gebe ganz offen zu: das ist echt das allerletzte für jemand wie mich. das ist einfach nur... demütigend.
heute: mein lieblingsladen, der siebte himmel... ich kaufe dort seit fast 20 jahren ein, jedesmal, wenn ich den laden betrete ist meine erste frage: habt ihr grad ne jeans da, die extrem lang ist? dann probiere ich wie immer 1-5 jeans an, um festzustellen, dass keine passt. äää. diesmal war ich guter dinge. eine freundin (die auch sehr lange beine hat) hatte dort eine jeans gekauft, welche superschön ist und ihr ein wenig zu lang...meine grosse hoffnung. ich rein in den laden, sah die jeans in länge 36, allerdings in ein oder zwei weiten zu klein, probierte sie trotzdem an, aber eben zu eng und fragte, ob sie diese jeans nochmal reinbekommen würdern... die antwort traf mich mal wieder wie ggggrrrrrrrrr... der hersteller produziert keine 36er länge mehr.... aaaaaaaaAAAAAAAAA. ja klar, es gibt ja keine grossen menschen, gelle?
völlig pissed stiefelte ich weiter durchs viertel, durchforstete noch ein paar weitere läden nach einer passenden hose und strandete erfolglos im biergarten. ohne worte, zu dieser jahreszeit war ich glaube ich noch nie im biergarten. aber der v-markt machts möglich.
ich war mal wieder so richtig hosen-kaufen-agro und dachte mir: so, jetzt geh ich ins teuerste kaufhaus der stadt und finde eine jeans und es ist mir schnurzegal,was diese jeans dann kosten wird. tsss. ich glaube, verrückte 220 euro wäre ich bereit gewesen, hinzulegen.
und dann, wieder nichts. alle seven-jeans nix, keine davon und keine hiervon lang. doch was ist gut am teuersten kaufhaus der stadt? es hat auch die besten verkäufer der stadt, welche genau wissen, in welcher abteilung was hängt und so weiter. ich wurde zu einer hose geführt, einer röhrenjeans. und ganz ehrlich? ich hasse mode, es ist einfach nur anstrengend. ich und eine röhre? never ever. doch ich schlüpfte rein und sie bedeckte angezogen noch meinen kompletten fuss, ich musste sie hochkrempeln. so toll. eine zu lange jeans für feneks beine. und dann war sie (ich nehme mal an, weil sie sonst niemandem passte) von 169 auf 99 euro runtergesetzt. also wenn das mal kein schnäppchen ist!?
soll die mode doch anstrengend sein und ich eigentlich keine röhre wollen aber wenn ich denn mal ne passende finde, wird sie halt gekauft. und sie sitzt halt doch supa :)
fenek - 9. Dez, 02:03
... habe ich mir die frage gestellt, ob ich zu nett bin. aber ganz ehrlich... bin ich das? es gibt kein zu nett. oder doch! das wort "nett" mag ich eigentlich eh so gar nicht. okay, dann lautet die frage: bin ich zu lieb? und meine fragende antwort ist: wie kann man zu lieb sein? welche ich für mich beantworte: man kann nicht zu lieb sein...
fenek - 8. Dez, 01:17
ich habe mir heute eine kleine 1-zimmer wohnung mit wohnküche angeschaut...
ohje, und ich könnte sie haben, muss mich bis morgen entscheiden....
hmm, was machen?
eine liste:
positiv:
altbau
sehr hohe decke <- freiraum für den kopf
gräteneichenparkett
schönes haus
grosser keller
eine sparkasse ums eck
relativ günstig
negativ:
neuhausen
man hört die autos am ring rauschen
gasöfen
beuler im bad
keine kammer
hässliche einbauküche
uraltes bad
1 stunde arbeitsweg
d.h. schluss mit radln im sommer
ein stockwerk drüber wohnt eine familie mit lauten kindern.
so nah am westend, dass ich wieder in die genossenschaft könnt.
okay, das reicht.
entscheidung gefällt.
fenek - 5. Dez, 19:06
gestern nacht stand ich leicht alkoholisiert auf dem kleinen balkon, die wohnung ist im dritten stock, die balustrade zirka auf höhe meines schwerpunktes. ich bückte mich zu ihr hinunter, lehnte meine ellenbogen darauf und blickte hinunter. ich war sehr verwundert über meine handlung, wo war sie hin? meine höhenangst. ich dachte es lag am alkoholeinfluss. dachte ich.
heute morgen dann das gleiche spiel.
es ist hell, ich bin nüchtern und gehe auf den balkon. zünde mir meine zigarette an und lehne mich zur balustrade hinunter und blicke die drei stockwerke hinab. langsam hebe ich meinen kopf und grinse.
fenek - 2. Dez, 14:00
es ist hart zu packen. jedes einzelne teil muss in die hand genommen werden, mit jedem einzelnen teil verbindet man irgendetwas. man muss sich entscheiden, von was man sich trennen kann. aber es tut auch wahnsinnig gut, auszumisten! weg mit altem ballast.
bis jetzt habe ich nur wenig gepackt, bin in einer sehr süssen wohnung bei einer lieben freundin untergekommen. ich sage nur raumklima... das stimmt hier. ich öffnete gestern meine taschen und ein muffeliger geruch kroch aus ihnen hervor. das raumklima in der verlassenen wohnung hat mich irgendwie immer die nase rümpfen lassen. waren es schimmelsporen, welche durch die luft flogen? das kann ja nicht gesund sein.
jetzt muss ich mir die nächsten wochen überlegen, wo ich hinmöchte. wieder in die genossenschaft? eigentlich nein, da wär ich wieder zu nah bei meiner mutter. ich möchte unabhängig sein. aber soll ich doppelt so viel miete zahlen? das muss ich mir noch genau durch den kopf gehen lassen.
fenek - 2. Dez, 13:58
die wohl schönsten liebeserklärungen der welt...
und ja: ich schreie es auch hinaus ins world wide web!!!!
ich liebe und empfange liebe wie nie zuvor in meinem leben.
fenek - 1. Dez, 22:06
manchmal fällt man weit, weit hinab in ein riesiges dunkles loch. ist traurig und unsicher, hegt zweifel am leben und an sich selbst. man sieht böse schatten heraufkommen und bekommt eine ungeheure angst.
und dann gibt es den moment, wo diese stimmung wieder umschlägt, man weiss, dass man nicht alleine ist, dass es freunde gibt, die für einen da sind, interesse an einem zeigen.
und dass man sich auch auf seine eigenen stärken berufen kann, was wohl das allerwichtigste ist! ich bin ein starkes widdertierchen....
menschen, die nie in ihrem leben harte schiksalsschläge oder traumatische dinge erlebt haben, leben vielleicht ein leichteres leben. doch sie werden niemals diese unglaublichen hochgefühle erleben können.
wer nie weit gefallen ist, wird auch nie das gegesätzliche extrem so geniessen können...
es ist wie in der musik... keine bässe, keine höhen, ein langweiliges dahingeplenkel (ich sag nur sch.... mp3s ;).
langeweile... sie würde mich erschlagen... ich wäre nicht ich.
darum bin ich über dieses meinige leben froh.
und da ich ein glückskind bin und das auch weiss, geniesse ich jede stimmung in vollen zügen.
auch wenn am liebsten die allerhöchsten hochs.
wobei ich manchmal auch ganz gerne leide, manchmal....
fenek - 30. Nov, 12:58