leben

Dienstag, 22. Januar 2008

dorabira

sit i im ländle hän gsi, isch öies no mea bsunders. i liab s'ländle dodal. un nüd nua s'ländle... i bruch d'iunit oas.

Montag, 7. Januar 2008

luftsprünge

heute habe ich mir mal im kopf eine liste aller positiven dinge gemacht, welche mein leben gerade gestalten. dann fiel mir auf, dass noch vor einem jahr genau diese dinge so gar nicht positiv waren.

das geld
angefangen beim geld. seit jahren drücke ich mich immer vor dem kontoauszug rum, früher oft so lange, dass die bank ihn irgendwann per post schickte. ich glaube, das machen sie nicht mehr. die müssen ja auch sparen.
heute war ich ganz mutig und checkte meinen kontostand. und siehe da: weit über dem, was sonst am 7. des monats zu sehen war. da war nämlich normal nie irgendwas zu sehen. juche. und es gibt sogar noch ausstände. ich weiss, dass ich dieses geld für ein bett und möglicherweise einen kleinen liebherr brauche. aber darum geht es nicht. ich habe es geschafft, auf sparflamme zu leben, ohne dass das leben zu kurz kommt. ausserdem bin ich seit 3 monaten völlig schuldenfrei!

die mama
ich habe zu meiner mutter ein neues, besseres und gesünderes verhältnis. wir telefonieren nun wieder regelmässig, jedes wort ist allerdings bedacht. wir wollen uns nicht gegenseitig auf den zeiger gehen. und doch sind wir die zwei-frau-familie.

der papa
auch wir telefonieren nun sehr häufig. ich freue mich so sehr darüber, meinen alten herrn auf die späten tage doch noch ein wenig besser kennenlernen zu dürfen. es bedeutet mir sehr viel.

die geschwister
was soll ich sagen? ich habe vier an der zahl und in vielen dingen sind wir uns so ähnlich, dass das "halb" vor dem "geschwister" für mich nicht zählt. alle vier sind sehr unterschiedlich. zwei sind absolut meins, eine weniger, der jüngste ist der ruhigste und gibt am wenigsten von sich preis. ich mag sie alle. und ich hoffe, dass ich sie in zukunft öfter sehen werde. muss ich halt die initiative ergreiffen, ich kenne das schon: "ja, ich ruf dann an...!" und passieren tut nichts. aber ich will es und mache es.

der job
ja, auch das kann man positiv sehen. auch wenn der momentan zu bestreitende job nicht das optimum ist. ich habe die letzten monate mein selbstbewusstsein wieder zurück erlangt und das macht mut. ich weiss, dass ich auch seit monaten um den neuen job drum-rum-rede und nicht agiere. aber das kommt schon noch. die neue wohnung ist momentan wichtiger. wenn die dann da mal ist, stürze ich mich ins kreative neugestalen meines berufslebens.

ich bin ich
ich kann mich einfach annehmen, wie ich bin. ohne darüber nachzugrübeln, wie ich zu sein habe. ich muss mich nicht mehr verbiegen. ich empfinde mich jeden tag autentischer. ich miste meine klamotten aus und schenke die so richtigen-mädchen-klamotten und -täschchen einer bekannten, die die gleiche grösse hat. es sind die klamotten, indenen ich mich nie so richtig wohl fühlte. und ich behalte jene röcke, welche ich einfach gerne im sommer trage. weil sie einfach luftig sind, wenn die sonne runterbrennt. jaaaa, sommer! komm!!! hot hot hot. ah, ich will auf heissem pflaster laufen und mir die füsse verbrennen.

die zielstrebigkeit
immer mehr entsage ich der träumerei und mache tatsächliche pläne. vielleicht ist das nun wieder auch nur so ein dahingelaber. aber ich glaube daran :) wobei ich der träumerei trotzdem treu bleiben werde. ich mag das einfach *grin*

freunde
so ein auffangen wie letztes jahr hatte ich mir nie erdacht, erhofft. es ist wunderschön. vor allem danke ich meiner sista für dieses selbstlose auffangen. ich werde es nie vergessen und mich eines tages revangieren. ich hoffe, wir feiern unseren schnapszahl-purtzeltag wieder gemeinsam!

die liebe
sie steht auf der liste an erster stelle und geschrieben wird hier ins kleine schwarze. es erfüllt mich absolut!

und dann gebe es noch so vieles mehr.

ein gutes neues jahr einfach.

keine eingebildete kranke

die sprechstundenhilfe meines hausarztes meinte heute morgen am telefon, dass der norovirus nur so lange ansteckend sei, wie die symptome andauern. ist sie da nicht richtig informiert? übertreiben artikel im internet, wo es heisst, dass noch 48 stunden nach abklingen der symptome eine übertragung des virus möglich ist? was und wem kann man glauben?

ich weiss, wie sich meine kollegen wieder die mäuler zerreissen werden, schliesslich scheint es doch so klar zu sein, warum man am ersten arbeitstag krank ist, gelle? denken die. soll's mir doch egal sein. warum tangiert es mich dann?
die lieben worte der sekretärin, der guten seele, bei der ich mich soeben krankmeldete, sagen das gegenteil. sie glaubt mir.
ach, wat soll's?

ich bin tatsächlich noch schwach auf den beinen und werde jetzt mal schön ein wenig gesundes essen einkaufen (natürlich ohne jemanden anzuspucken), damit ich wieder zu kräften komme. raus in den regen, brr.

Sonntag, 6. Januar 2008

ohne tiefgang geht man unter.

jetzt verstrickt ich mich im beantworten von kommentaren nicht meines blogs. aus versehen wieder gelöscht, verschwunden im nirvana.
gedanken, welche mich selber heute und die letzten tage beschäftigten.
angefangen hatte es vorgestern in der alten wohnung. mir kam der satz OHNE TIEFGANG GEHT MAN(N) UNTER in den sinn.

was erzählte mir eine gute freundin vor einigen wochen?
dass sie mit ihrer besten freundin und deren bekannten auf einem wellness-wochenende war. am letzten tag war ihre beste freundin voll schlecht drauf, erst wusste sie nicht wieso. bis sie ihr unter vier augen sagte, dass sie glaube, dass es an dem nichtvorhandenen tiefgang der bekannten lag. weil diese sich nie in ihrem leben irgendwelche sorgen um etwas machen musste, sie nie echte probleme hatte. sie somit ein echter glücklicher mensch ist. was sollte diese bekannte an diskussionen über prolematische familiengeschichten o.ä. teilhaben, wenn sie sowas doch gar nicht kannte?

jeder mensch ist anders, es gibt solche* und solche** und * passt zu * und ** passt zu **. man kann sich mit allen menschen arrangieren. aber muss man mit jedem können? nein! mit wahren freunden liegt man auf einer welle sonst passt's halt nicht. das hat nichts mit respektlosigkeit gegenüber anderen zu tun. sondern einfach einem gesunden wählerischem denken.

ich habe die letzten jahre meines lebens so einige zeit aus meinem hirn gelöscht. mit unguten zugeführten mittelchen. ich wollte keinen tiefgang, ich wollte mich nur ablenken.
früher waren es seltsame bekanntenkreise und ein völlig rastloser fenek.

ich bin froh, dass diese zeit vorbei ist und ich gelernt habe, mich auf das wesentliche zu konzentrieren. zu sehen, wer mir gut tut. mit wem es ein geben und nehmen geben kann. das, was eine freundschaft ausmacht!

noro-virus?

ich hätte ja einfach mal wieder gesagt, ich habe was falsches gegessen. aber es könnte auch genau so gut der hochansteckende noro-virus sein, der derzeit überall grasiert. pfui! so habe ich mich selbst unter quarantäne gesetzt. eigentlich kein schönes ende für die sonst so doll verlaufenen ferien.

inzwischen geht es mir zwar wieder besser, vorhin habe ich doch tatsächlich wieder meine erste zigarette geraucht, na so schlecht kann's mir dann ja nicht gehen, oder? und weil ich sie auch ganz gut vertrug, machte ich mich ans wäschewaschen und wohnungputzen, hier sah's aus als hätte ne bombe eingeschlagen. überall spuren von zwieback, salzstangen und elektrolyt-packerl. tja und dann merkt's der körper doch, dass er ganz schön schwach und die gesundheit noch nicht wieder so ganz da ist.
kein wunder nach 24 stunden zwieback-kur.
irgendwie hätt ich bock auf fleisch, flaaaiiisch... aber die supermärkte ham heute leider zu.

jetzt sitze ich hier und überlege mir, ob ich wohl fernsehen soll. ich glaube, fernsehen ist das einzige, was mich wirklich langweilt. als ich das vorletzte mal aufhörte zu rauchen, konnte ich einfach nicht mehr fernsehen. es langweilte mich zu tode ohne fluppen vor der flimmerkiste zu sitzen.
aber ich habe mir wenigstens ein paar meiner dvds aus der alten wohnung geholt. gezieltes in die röhre glotzen ist okay. buena vista social club, eine kleine reise in die wärme kubas. die geschichte des kleinen jungen, der mit vier zu rauchen anfing, weil er seiner grossmutter die zigarre anzünden musste.
warum ist mein kopf jetzt schon wieder beim nikotin? des macht mich noch ganz wahnsinnig!

aufhören!

Donnerstag, 3. Januar 2008

das stehaufmännchen

vom närrschen eichhörnle und bärli wird wohl noch berichtet werden.

noch nie in meinem leben konnte ich so viel mit jemandem lachen und weinen, teilen und sich gegenseitig verstehen... noch nie in meinem leben konnte ich so lieben und geliebt werden... es fällt sehr schwer, sich wieder für eine unbestimmte zeit von dem mir wichtigsten menschen örtlich zu trennen.

ich wollte mich heute mittag verkriechen, hinlegen, nicht mehr aufstehen... habe es kurz gemacht. und siehe da, da kam er wieder der optimismus. hey du, nicht traurig sein. aufstehen! es gibt nur grund zur freude. über das grösste geschenk der welt, über das, was uns verbindet.

ich vermisse dich!

Samstag, 22. Dezember 2007

early bird

ha, schlafentzug gegen leicht depressive verstimmungen!

augen aufgemacht...buhu...was soll das? nix da. mein erster urlaubstag. schluss mit buhu. pfui.
ab heute werden die tage wieder länger.

gekotzt habe ich gestern wirklich fast noch. hatte aber keinen bock darauf. erinnerung an yogaübung supta baddha konasana. hände auf den bauch und einschlafen.

arbeitsstress?
ich bin ein super arbeitstierchen und ich weiss das. nächstes jahr dann. und wie gesagt habe ich jetzt erstmal urlaub.

familienplanung
menschen sind schon komisch. S. hat jetzt angst, dass er keine frau mehr in seinem alter findet, die keine kinder haben möchte. M., welcher unbedingt kinder haben möchte, verknallt sich in eine zu junge frau, welche bestimmt frühestens in 10 jahren kinder haben möchte. dann wird M. zu alt sein.
und sollen all die anderen machen, was sie wollen.

der vollmond gibt uns nachts licht, wo's grad tagsüber doch so dunkel ist.

kopf abschalten
ich gehe heute in yoga! hier werden sie geholfen.
ach ja genau, yoga...

fragen

warum habe ich heute wieder solch eine angst?
eigentlich war ich vorhin vor erschöpfung bereits auf der couch eingeschlafen und wachte eine stunde später voller panik wieder auf. hatte ich was böses geträumt?
diese woche war einfach zu viel für mich.

halte ich keinen arbeitsstress aus?
völlig alleingelassen gefühlt und nervlich dünn beseitet was ein projekt anging, bin ich gestern so wahnsinnig mit meinem chef aneinander geraten, dass es schlimmer eigentlich nicht mehr ging. wahnsinn. warum bin ich nur so ein ungestümes, hitzköpfiges wesen, dass sich einfach nie was gefällen lässt und lieber seine klappe ganz gross aufreisst? aber wenn einem gesagt wird: "du kannst mich mal kreuzweise!" frage ich mich schon, ob ich nicht das recht auf verteidigung habe. er und ich haben sich später beieinander entschuldigt.

ist es die hormonumstellung?
es ist schon komisch. irgendwie habe ich das gefühl, dass ich gerade empfindlicher bin. das himmelhochjauchzen wechselt mit dem allesschlechtsehen zu schnell ab. darauf habe ich eigentlich so gar keinen bock. man möchte sich ja auch ein wenig auf seine stimmung einlassen können, oder?
und für meinen geschmack laufen die tränen gerade wiedermal viel zu leicht (siehe streit gestern mit chef).
das muss die nächsten wochen genauer beobachtet werden.

möchte ich mein hirn wieder ausschalten?
manchmal wünschte ich mir die fähigkeit, besser abschalten zu können. aber wozu? trotzdem habe ich den bösen süchten den rücken zugekehrt und suche neue wege...

ist es dieser verdammte zunehmende mond?
ab dienstag ist alles wieder besser... was bewegt dieser mond für eine flüssigkeit in meinem hirn? der mond verursacht jeden tag ebbe und flut. was macht dann der vollmond? ist es das licht? bin ich mondsüchtig?

geschichten vom familiegründen.
auch das macht mir angst. es ist einfach toujours thema bei vielen. passe ich in diese welt dann noch rein? was wäre, wenn alle plötzlich kinder hätten?

ist es das eklige kalte fettige fritierte essen vom tollwood gewesen?
bäääh, gerade stösst mir das fett auf und mir wird übel. muss ich mich gleich übergeben gehen und die ganze nacht vor mich hin leiden, so schlimm dass ich denke zu sterben?

tock tock tock! hallo, jemand da?
genug, jetzt wird geschlafen und basta.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

blut

blut

gerade auf dem weg von der s-bahn ins büro...
war es das riesenkaninchen oder nur nasenbluten?

Mittwoch, 19. Dezember 2007

lachende gesichter und pfefferspray

letzte nacht habe ich unter anderem davon geträumt, dass ich in die u-bahn steige und alle menschen um mich rum gute laune haben, sich fröhlich gegenseitig anlächeln. das hat einen besonderen grund, von welchem ich heute gerne erzählt hätte, aber nun leider zu müde bin.
heute morgen war der weg in die arbeit ein anderer als gestern. und der tag war auch wieder besser.
soviel dazu und morgen oder die tage mehr.

die müdigkeit beschert mir die arbeit. heute war ich so lange, dass alle schon über zwei stunden aus dem haus waren, ich plötzlich einen film schob: wuuaaah, hilfe... nightwatch. fenek nachts allein in einem heruntergekommenen gewerbegebiet, nirgends brennt mehr licht ausser in feneks fenster. gruselig. da fiel mir das pfefferspray ein, welches in meinem rollcontainer unter dem tisch haust. ich nahm es raus und mit und hielt es die komplette strecke bis zur s-bahn-station in der jackentasche in einem festen haltegriff versteht sich.
ich sah schon die schlagzeile in der zeitung: langer lulatsch wird von monsterkaninchen angeknabbert.
manchmal bin ich schon ein ganz schöner angsthase.

ach so, eigentlich wollt ich ja gar nichts mehr schreiben. aber dem anderen erguss bedarf es an mehr hirn. in diesem sinne. schlaft schön, meine lieben gerhirnzellen.

fenek's denke

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