Donnerstag, 3. Januar 2008

best merry x-mas ever

wenn auch ein wenig verspätet...

wer hätte das gedacht. setze keine erwartungen in irgendwas und es kommt ganz anders als man denkt. alles hört sich an, als wär ich ein riesen süffelkopp, aber so sind die feiertage halt. bin ja sonst so brav geworden.

heilig abend bei muttern.
ein abend zu zweit, begonnen mit tee mit rum, dann prosecco hin zu 1,5 flaschen rotwein. ach ja, es war lustig. und sehr emotional.
die karte, welcher ich meiner mutter schrieb, war wohl etwas misverständlich, sie las und schaute mich mit fragendem ängstlichem blick an, ob ich nun die beziehung komplett beenden würde. hei je, so krass war das doch nicht gemeint. es ergaben sich sehr offene gespräche, zwischendrin mal wieder klitzekleine streitigkeiten, welche aber fast nicht erwähnenswert sind. auf jeden fall ging ich mit einem lächelnden gesicht später wieder heim.

erster weihanchtsfeiertag bei vater & geschwistern
angekommen am land, trank ich mit meinen zwei brüdern erstmal zwei bier vor dem mittagsessen. ha, jetzt hab ich bei meiner stiefmutter und meiner grossen schwester mit sicherhheit einen ziemlich ruf weg. hihi. mir wurst. die zwei sind eh nicht so meins. die zicken der familie. ich dachte immer, ich hätte ein lautes organ, aber denkste! so eine rumkeifferei habe ich selten erlebt.
ein kleiner spaziergang mit meinen geschwistern zum see, nette gespräche, ach ich fühl mich echt wohl mit denen. geschwister.
abends sind wir dann mit dem oldtimer-käfer meines bruders ins kino gefahren. meine schwester leicht hysterisch hinter mir auf der rücksitzbank, ohne gurt – ist halt ein oldtimer – ohne nackenstützen, mein bruder fuhr 50, meine schwester: "heeey, faaahr nicht so schnell!!" ich konnte nur nach vorne aus der windschutzscheibe richtung der in zucker getunkten bäume grinsen. ach, das war schön, ein winterlicher roadmovie mit guter musik und geschwistern, die wohl was manche dinge angeht, keinen respekt mehr vor mir haben. bin ich wohl als grosse schwester angenommen. ich sag nur: "wer war das?" tststs...
später war dann auch meinen kleine schwester daheim, die kleine elfe. wir sassen noch draussen im pavilion, rauchten und quatschten, ach ja, schön.

der zweite weihnachtsfeiertag mit papa allein
und schon wieder alkohol. nachdem die stiefmutter mit meinen geschwistern richtung ihrer familie aufbrach, öffnete mein vater ein flasche champagner. wohlgemerkt nach dem frühstück. tja, was soll ich sagen. interessante geschichten kamen da zum vorschein und ich weiss jetzt auch, wieso ich so wahnsinnig nah am wasser gebaut habe. meinem vater kamen andauernd die tränen... und ich setzte dann mit ein. eine kleine symphonie des emotionalen geschichtenerzählens. schön war's.

abends wieder heim und glückseelig auf die darauffolgenden tage gefreut...

fenek's denke

eine eintagsfliege

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