Samstag, 20. Oktober 2007

süchtig

gestern sagte ein freund, der vor 2 wochen zu rauchen aufgehört hatte ganz langsam " s e h n s u c h t ", nahm mir meine kippe aus der hand und zog ein paarmal ersichtlich genüsslich daran.
das sehnen nach der sucht. warum sehnen wir uns nach sucht? das vernebeln der sinne, das verlieren der realität. ist das leben wirklich so unerträglich? sind menschen, die keinen alkohol trinken und auch sonst gesünder leben glücklicher?
oder sind menschen, die zu viel grübeln und sich über alles zu viele gedanken machen anfälliger, süchtig zu werden?
sucht ist erblich.
oder verhält es sich doch wie beim meditieren?
man möchte abschalten, um sich einfach nur guten gefühlen hinzugeben.

sehnsucht ist etwas ganz wunderbares.

ein positives ergebnis der erkenntnisse dieses jahres:
konsum-sucht = null. der heutige ikea-besuch war ein flug durch die hallen, kein bisschen schnickschnack landete in der gelben tasche. stolz!
die süchte, welche vielleicht am ehendsten zum selbstmord auf raten führen, ekeln mich regelrecht an. das ist das allergrösste!

es gibt so viel wichtigeres.

fenek's denke

eine eintagsfliege

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