Samstag, 22. Dezember 2007

der sinn von yoga im kleinen

oder ein ganz kleiner schritt richtung erleuchtung

am dienstag war ich ja wirklich nicht gut drauf... aber: ich wusste, dass wenn ich mich nur darauf einlassen würde, die yogastunde mir viel bringen könnte. nicht wie sonst den hirnwust mit in die stunde nehmen, sondern ihn einfach draussen lassen.
es schien mir sogar das erste mal zu sein, dass ich in der stunde meinen atem einfach beobachten konnte wie er kam und ging, ohne ihn verändern zu müssen. das fällt mir sonst immer sehr schwer.
zu beginn wurde uns von der lehrerin eine kleine einsicht in ihre philosophie des yoga gegeben.
ich versuche diese mal im kleinen wiederzugeben und ich betone hier wirklich im kleinen, da es anmassend wäre, hier in 5 zeilen zu behaupten, ich wüsse jetzt, worum es geht...

ziel ist die befreiung von leid.
es gab früher die yogis, welche sich als einsiedler zurückzogen und mit sich selbst lernten im einklang zu lebten. solche menschen gibt es bestimmt heute auch noch. aber ehrlich gesagt, nix für mich. wie wäre es, wenn ich unters dach zu meinem vater auf land ziehen würde? wie lange würde ich das aushalten? ich wäre ein einsiedler. aber interessant wär's ja schonmal.

gut, wie kann man sich dann in der gesellschaft vom leid befreien, wenn doch viele menschen um einen rum leiden. wir in einer gesellschaft voller unmut, hass und leid leben?

man darf seine positive energie nicht für sich behalten. man muss sie abgeben, auf den weg schicken. sie wird wieder zurückkehren.
wenn man all seine energie für sich behält und nur einen einzigen anflug von wut und zorn empfindet, verpufft sie komplett. man darf theoretisch wieder anfangen zu sammeln.

so viel wut, wie ich diese woche emfunden habe, wäre ich jetzt bei null. d.h. ich bin auf einem guten wege, da ich nicht das gefühl habe, dass alles verpufft ist.
schön...

early bird

ha, schlafentzug gegen leicht depressive verstimmungen!

augen aufgemacht...buhu...was soll das? nix da. mein erster urlaubstag. schluss mit buhu. pfui.
ab heute werden die tage wieder länger.

gekotzt habe ich gestern wirklich fast noch. hatte aber keinen bock darauf. erinnerung an yogaübung supta baddha konasana. hände auf den bauch und einschlafen.

arbeitsstress?
ich bin ein super arbeitstierchen und ich weiss das. nächstes jahr dann. und wie gesagt habe ich jetzt erstmal urlaub.

familienplanung
menschen sind schon komisch. S. hat jetzt angst, dass er keine frau mehr in seinem alter findet, die keine kinder haben möchte. M., welcher unbedingt kinder haben möchte, verknallt sich in eine zu junge frau, welche bestimmt frühestens in 10 jahren kinder haben möchte. dann wird M. zu alt sein.
und sollen all die anderen machen, was sie wollen.

der vollmond gibt uns nachts licht, wo's grad tagsüber doch so dunkel ist.

kopf abschalten
ich gehe heute in yoga! hier werden sie geholfen.
ach ja genau, yoga...

fragen

warum habe ich heute wieder solch eine angst?
eigentlich war ich vorhin vor erschöpfung bereits auf der couch eingeschlafen und wachte eine stunde später voller panik wieder auf. hatte ich was böses geträumt?
diese woche war einfach zu viel für mich.

halte ich keinen arbeitsstress aus?
völlig alleingelassen gefühlt und nervlich dünn beseitet was ein projekt anging, bin ich gestern so wahnsinnig mit meinem chef aneinander geraten, dass es schlimmer eigentlich nicht mehr ging. wahnsinn. warum bin ich nur so ein ungestümes, hitzköpfiges wesen, dass sich einfach nie was gefällen lässt und lieber seine klappe ganz gross aufreisst? aber wenn einem gesagt wird: "du kannst mich mal kreuzweise!" frage ich mich schon, ob ich nicht das recht auf verteidigung habe. er und ich haben sich später beieinander entschuldigt.

ist es die hormonumstellung?
es ist schon komisch. irgendwie habe ich das gefühl, dass ich gerade empfindlicher bin. das himmelhochjauchzen wechselt mit dem allesschlechtsehen zu schnell ab. darauf habe ich eigentlich so gar keinen bock. man möchte sich ja auch ein wenig auf seine stimmung einlassen können, oder?
und für meinen geschmack laufen die tränen gerade wiedermal viel zu leicht (siehe streit gestern mit chef).
das muss die nächsten wochen genauer beobachtet werden.

möchte ich mein hirn wieder ausschalten?
manchmal wünschte ich mir die fähigkeit, besser abschalten zu können. aber wozu? trotzdem habe ich den bösen süchten den rücken zugekehrt und suche neue wege...

ist es dieser verdammte zunehmende mond?
ab dienstag ist alles wieder besser... was bewegt dieser mond für eine flüssigkeit in meinem hirn? der mond verursacht jeden tag ebbe und flut. was macht dann der vollmond? ist es das licht? bin ich mondsüchtig?

geschichten vom familiegründen.
auch das macht mir angst. es ist einfach toujours thema bei vielen. passe ich in diese welt dann noch rein? was wäre, wenn alle plötzlich kinder hätten?

ist es das eklige kalte fettige fritierte essen vom tollwood gewesen?
bäääh, gerade stösst mir das fett auf und mir wird übel. muss ich mich gleich übergeben gehen und die ganze nacht vor mich hin leiden, so schlimm dass ich denke zu sterben?

tock tock tock! hallo, jemand da?
genug, jetzt wird geschlafen und basta.

fenek's denke

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