Dienstag, 4. Dezember 2007

die vernichtung und wiederherstellung des ichs

oder die wende um 180°

sie (die M) rief letzte woche nicht mich sondern meinen ex an, wie es ihm ginge.
das hat mich ganz schön verletzt!
ich rief sie dann gestern selber an, weil ich ihr mitteilen wollte, dass es mir gut geht.
dieses gespräch endete wiedermal im üblichen streit.
dass sie ganz schön enttäuscht von mir sei nach all den letzten jahren.
????
ach, wie hatt ich mich doch gut angepasst...

er (mein P) rief gerade an (das scheint jetzt wohl zur gewohnheit zu werden) und brachte mich wieder zum lachen, fragte mich, wie es mir geht, bat mir seine hilfe bezüglich des umzuges an, ich könne auch sachen bei ihm unterstellen, und teilte mir mit, dass meine geschwister sich freuen würden, dass ich weihnachten komme. ich: "echt?" er: "jaaa, langes laster... du hast hier eine familie." das waren seine worte.
dann teilte ich noch mit, dass M mich gar nicht verstehen würde und er meinte: "was sagt sie denn, dass du wie dein vater bist?" wohl wahr wohl wahr.

die abkapselung von der einen seite tut mir leid aber ich darf nicht immer ein schlechtes gewissen haben. ich muss für mich mein leben gehen und nicht jemandem durch anpassung und selbstvernichtung der eigenen emotionalität gerecht werden.
wie soll ich denn auch anders reagieren, wenn ich auf null verständnis treffe? und das in meinem leben so gut wie schon immer.
ich durch anpassung lernte, mir ihre liebe zu erkämpfen...
sehe ich das jetzt alles zu überzogen?
hier kann ich kaum mehr weinen.
und ich werde wieder lernen mit ihr normal reden zu können, aber eben auf einer anderen ebene.

von der anderen seite so aufgefangen zu werden, rührt mich hingegen zu tränen.
jaja, die heulsuse fenek...

alles wird gut.
und es ist wiedermal wahnsinnig faszinierend, zu erkennen wie alles zusammenhängt.

heute kein yoga

eine weitere erinnerung an die stunde letzter woche:
fussübungen unausführbar für meine zehen.
somit stehe ich nach aussage der lehrerin (auch wenns nicht persönlich auf mich bezogen war) nicht richtig im leben.
wie auch? mit meinen x-beinen?
es schmerzt schon sehr, wenn immer wieder gesagt wird: füsse zusammen! es aber einfach nicht geht.
ich könnte mir meine beine 20 jahre lang jeden tag für ne stunde bondagieren, wenn man diese iyengar-technik denn als bondage bezeichnen darf...
aber ich bin ja kein masochist sondern ein optimist: ich suche mir einen anderen weg.

heute gehe ich nicht ins yoga, weil mädelsstammtisch ist.
die hälfte kommt später.
die andere hälfte weiss nicht genau wie lang.
scheint gerade eine busy zeit zu sein.
auch gut, dann komm ich heute mit weniger schnäpsen und früher ins bett.

fenek's denke

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