Montag, 29. Oktober 2007

garantie

eine fortsetzung zum spiessbürgertum.
ich weiss, ich leide unter dem einzelkind-syndrom! es ist mein ehrliches, gelerntes denken und wissen um die begebenheiten des miteinanderlebens, dass es nie und nimmer garantien für irgendwas geben wird. vielleicht ist es traurig, so hart zu urteilen. aber so ist es nunmal.

vor ein paar wochen habe ich mich mit einer interessanten frau unterhalten, es ging mal wieder wie so oft um den kinderwunsch. sie sagte, sie sei alleine bei ihrer mutter aufgewachsen und wolle dies keinem kind antun, somit ginge ihr kinderwunsch gen null. ganz einfache gedankengänge und damit verbundene emotionen!? für mich absolut nachvollziehbar.

wenn bei anderen die biologische uhr tickt und es das einzige ziel zu sein scheint, eine familie zu gründen... auch das kann ich verstehen, habe ich im biologieunterricht doch ein wenig aufgepasst. das ganze leben scheint manchmal unerträglich primitiv zu sein. ein wenig schnuppern, schon erkennt man den perfekten gegenpart zur zeugung gesunder nachkommen. der mensch – das tier. alles zur aufrechterhaltung der art.

auf der anderen seite gibt es diejenigen, die sich ihr leben lang (aufgrund einer nichtexistenten intakten familie) sehnlichst herbeiwünschen, endlich selber eine familie zu gründen... um alles besser zu machen. besser als die eigenen eltern, es ihnen beweisen zu können, dass es doch gehen kann.

ich hoffe aus tiefstem herzen für all meine spiesserfreunde, dass sie ein glückliches leben haben werden... und kinder, die in einer behüteten geborgenheit aufwachsen können.
soll ich wenn's soweit ist die patentante miemen?
nicht wenn die eltern es taufen lassen.

finsternis

verlust des lichts. na und? wenn in diesen tagen dann doch die sonne scheint, ist es ein ganz anderes geniessen wie im sommer. jeder strahl trifft die haut wie eine schmeichelnde hand, ganz sanft und zart. nicht wie im sommer agressiv und grell. kein überfluss aus dem ein überdruss wird. genügsamer genuss. es zaubert ein lächeln und man darf wiedermal dankbar sein, dass wir die jahreszeiten erleben dürfen.

absolute finsternis. rasende autos, funkelnde lichter, laute musik... ebenso ein lächeln wert.

fenek's denke

eine eintagsfliege

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